Über uns

Ephra ist Kinder. Zukunft. Kunst.
Ephra arbeitet interdisziplinär, übergreifend und verknüpfend. Kunst ist dabei Impuls, Ausgangspunkt, Brückenbauer, und eröffnet den Zugang zu Themenbereichen, die die Lebensrealitäten der Teilnehmenden spiegeln. Dabei trägt uns von Ephra die Begeisterung, gemeinsam mit den jungen Menschen an etwas zu forschen, was im Alltag oft zu wenig Raum bekommt: Wer sind wir als Menschen eigentlich? Wohin wollen wir? Wie können wir uns mit unseren ganz besonderen individuellen Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen?

Ephra ist unterwegs…
Im Moment erforschen wir intuitiv und lustvoll anhand verschiedener Strategien mit Heranwachsenden (Kunst-)Räume in Berlin. Wir besuchen mit Berliner Schüler*innen Künstler*innen in ihren Ateliers. Ziel ist es, den jungen Menschen die Gedankenwelten von Künstler*innen nahezubringen. Für Museen und Galerien entwickeln wir Workshops, in denen wir uns den ausgestellten Kunstwerken performativ und prozessorientiert annähern. Dabei arbeiten wir mit verschiedenen Expert*innen zusammen. 

Wir wollen das Ephra-Haus!
Ein einzigartiger Ort der Begegnung für zeitgenössische Berliner Kunst. Ein Ort, der Kinder und Künstler*innen zusammenbringt und Kinder zeitgenössische Kunst erleben lässt.
Ein Ort, an den man zurückkehren, das zu einer Art Heimat werden kann. Dort wird es wechselnde Ausstellungen mit Berliner Künstler*innen und ein attraktives Workshop-Angebot für Kinder und Jugendliche geben.

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Das Team

Rebecca Raue ist die Geschäftsführerin von Ephra. Sie hat mit Georg Baselitz und Rebecca Horn Kunst studiert und lebt und arbeitet in Berlin. Bereits mit 17 Jahre träumte sie von einem Haus, in dem Kinder und Kunst selbstverständlich zusammenkommen und in dem durch das Anerkennen der individuellen Gefühlswelten und durch den Austausch darüber neue Denkräume geöffnet werden. Dieser Traum, der die Überschrift: „Verbindungen wagen“ tragen könnte, ist Wegweiser für Ephra, eine gemeinnützige Unternehmerinnengesellschaft, mit der die Grundlagen und Strukturen für ein solches Haus geschaffen werden. Rebecca Raue kennt die Kunstwelt und den Galerie- und Ausstellungsbetrieb, sie kennt die Prozesse am Kunstmarkt, aber vor allem kennt sie viele Menschen, die erkennen, wie wichtig es ist, Kinder wirklich teilhaben zu lassen. Mit Ephra öffnet sie den Raum, um zusammenzukommen und gemeinsam mit und durch Kunst Erfahrungen zu machen, die die jeweilige Lebenswelt positiv prägen. www.rebeccaraue.de

Maxi Böhme ist ausgebildete Kunsthistorikerin, autodidaktische Pädagogin und lebt und arbeitet in Berlin. Seit ihrem 18 Lebensjahr arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen. Während ihres Kunstgeschichts-Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft und ihr Talent für den Austausch über und durch Kunst und richtete ihre beruflichen Ziele danach aus. Als Kunstvermittlerin in diversen Berliner Kultur-Institutionen war es ihr immer ein Anliegen, möglichst nah an der Lebenswelt der Heranwachsenden zu bleiben. Doch der institutionelle Rahmen grenzte das oft ein. Mit Rebecca Raue und Ephra sieht sie einen Weg, ihr organisatorisches Können und die Leidenschaft für den Austausch mit Menschen durch, mit und über Kunst zu nutzen, um grundlegende gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken – und das ausgehend von der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.

Michaela Englert
Kunsthistorikerin / Kunstpädagogin

Ada Labahn gehörte in ihrer Jugend zu P14, dem autonomen Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Sie studierte Schauspiel und spielte in einigen Theater- und Filmproduktionen. Außerdem absolvierte sie verschiedene therapeutische Ausbildungen und bietet ein ganzheitliches Mentoring zur Selbstheilung an (adalabahn.com). Sie entwickelte mit sieben Neuköllner Mädchen das Theaterstück „Kimimiz! Von uns!“, welches 2014 mehrmals auf dem Tempelhofer Feld aufgeführt wurde. 2019 beginnt Ada ein dreijähriges Regiestudium an der FilmArche in Berlin. Mit Ephra co-kreiert sie die jährlichen, performativen Kinderflüge auf der Art Berlin. Ephra ist für sie ein kostbarer Rahmen, durch den ein gemeinsamer, neugieriger Blick in die Zusammenhänge und Strukturen in denen wir leben, möglich wird.

Kirsten Burger
Schauspielerin / Performerin / Filmemacherin

Ilka Lorenzen hat Europäische Ethnologie, Kulturwissenschaften und Romanistik in Berlin und Paris studiert und nebenher schon immer am liebsten für den Kinderfunk gearbeitet. Als Radiojournalistin und freie Autorin für Kinder- und Musiksendungen im Deutschlandfunk Kultur hat sie auch viele Workshops zu Kunstthemen, z.B. mit den „Kakadu-Kinderkunstexperten“ angeleitet, aus denen dann in Zusammenarbeit mit einem festen Kinder-Team Radiofeatures und Podcasts entstanden sind. Ilka liebt es, Kindern zu zu hören und vor allem auch die leisen Töne und Zwischentöne aufzunehmen. Außerdem ist sie Mutter von drei Söhnen und möchte ihre eigene Begeisterung für Kunst und Kultur sowie für die „inneren Welten“ mit möglichst vielen Kindern teilen. www.ilkalorenzen.de