Rebecca Raue ist Ephra-Initiatorin, erfolgreiche Künstlerin und lebt und arbeitet in Berlin. Bereits seit sie 17 Jahre alt ist träumt sie von einem Ephra-Haus (damals unter anderem Namen), in dem Kinder und Kunst selbstverständlich zusammenkommen und Austausch, Diskussion und Begegnung stattfinden kann. Ein Ort, an dem Menschen, Eltern, Kinder und Jugendliche gemeinsam in Kunst eintauchen. Aus diesem großen Wunsch entwickelte sich die Idee für Ephra – eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft, mit der die Grundlagen und Strukturen für ein solches Haus geschaffen werden. Rebecca Raue ist in Berlin aufgewachsen und hat hier Kunst studiert – sie kennt die Kunstwelt und den Galerie- und Ausstellungsbetrieb, sie kennt die Prozesse am Kunstmarkt, aber vor allem kennt sie viele Menschen, die genauso denken wie sie. Die Kinder durch positive Erfahrungen mit Kunst in ihrer Entwicklung stärken und unterstützen möchten. Durch Ephra möchte sie diesen Menschen und den Kindern die Möglichkeit geben, zusammenzukommen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, die die jeweilige Lebenswelt prägen.

Maxi Böhme ist ausgebildete Kunsthistorikerin, autodidaktische Pädagogin und lebt und arbeitet in Berlin. Seit ihrem 18 Lebensjahr arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen. Während ihres Kunstgeschichts-Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft und ihr Talent für den Austausch über und durch Kunst und richtete ihre beruflichen Ziele danach aus. Als Kunstvermittlerin in diversen Berliner Kultur-Institutionen war es ihr immer ein Anliegen, möglichst nah an der Lebenswelt der Heranwachsenden zu bleiben. Doch der institutionelle Rahmen grenzte das oft ein. Mit Rebecca Raue und Ephra sieht sie einen Weg, ihr organisatorisches Können und die Leidenschaft für den Austausch mit Menschen durch, mit und über Kunst zu nutzen, um grundlegende gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken – und das ausgehend von der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.

 

Michaela Englert

Kunsthistorikerin / Kunstpädagogin